04.01.2026: Schneeschuhlaufen mit Tobias
- GCL
- 5. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Autor: Beat Bischof

Zu Beginn möchten wir allen Clubmitgliedern und ihren Angehörigen ein herzliches Willkommen im neuen Jahr 2026 aussprechen. Möge es ein Jahr voller Gesundheit, sicherer Flüge und vieler erfüllender Momente in der Luft werden.
Doch wie startet man als Gleitschirmbegeisterter optimal ins neue Jahr? Ganz einfach: mit Bewegung, mit Gemeinschaft – und natürlich mit einem ersten Flug.
Umso passender kam Tobias’ Einladung zum Schneeschuhlaufen am 4. Januar. Zum Zeitpunkt der Einladung präsentierte sich die Landschaft noch grün. Erst zwei Tage vor dem Anlass zeigte sich Frau Holle von ihrer kooperativen Seite und verwandelte die Gegend in eine winterliche Schneelandschaft mit klarem Himmel und strahlendem Sonnenschein.
So traf sich am Morgen um 9.30 Uhr bei der Talstation der Wirzweli-Bahn eine bunt gemischte, gut gelaunte Gruppe: sieben Teilnehmende mit Schneeschuhen, Wanderschuhen, Tourenski mit Fellen – und einige mit kompaktem Gleitschirm im Rucksack. Tobias betrachtete die Runde schmunzelnd und meinte: «Mal sehen, wer heute alles in meinem Team ist.»
An der Bergstation sorgte Riona für Staunen, als sie mit zwei einfachen Plastikfolien demonstrierte, wie sich selbst Stadtschuhe – die an der Talstation versehentlich nicht gegen Bergschuhe getauscht worden waren – in ein improvisiertes, aber funktionierendes Schneeschuh-Setup verwandeln lassen.
Dann ging es los. Unser Weg führte vorbei am Hexentheater und am Bogenparcours, anschliessend steil hinauf Richtung Gummen. Unterwegs tauchten bereits die typischen Fragen auf: Wird es Aufwind geben? Aus welcher Richtung? Bleibt die Sonne? Oder schiebt uns der Nebel einen Riegel vor?
Nach rund 90 Minuten erreichten wir den verzuckerten Gipfel des Gummen – begleitet von Gesprächen, Gelächter und guter Stimmung. Zuvor hatten wir uns noch einen Abstecher durch den eindrücklichen, namenlosen Felsschlitz gegönnt. Das Wetter zeigte sich weiterhin stabil und klar, und tatsächlich stellte sich ein angenehmer Südaufwind ein – eine Seltenheit an diesem Ort und um diese Jahreszeit. Die Versuchung war gross: Jetzt gleich starten?
Doch Tobias hatte vorgesorgt. Bereits einige Tage zuvor hatte er im Gummenrestaurant einen grossen Tisch reserviert, womit das nächste Etappenziel klar war: Mittagessen. Auch wenn es nicht leichtfällt, an einem idealen Startplatz vorbeizugehen, ohne den Schirm auszulegen – wer weiss schliesslich, wie lange die Bedingungen so bleiben – überwog die Vorfreude auf eine gemeinsame Einkehr.
Und das Warten zahlte sich aus. Die Bedingungen wurden sogar noch besser. Ein kräftiger Januar-Aufwind erleichterte die Starts aus dem Schnee erheblich, und der anschliessende Flug bot überraschend ausgeprägte Winterthermik. Mehreren von uns gelang es, die Flugzeit in der hellen Wintersonne deutlich auszudehnen und sogar in Richtung Haldigrat aufzudrehen.
Am Ende bleibt die Erinnerung an ein stimmiges Team, einen gelungenen, entspannten und sportlich erfüllten Tag. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für dieses gemeinsame Bergerlebnis zum Auftakt des Jahres 2026. Es stärkt die Vorfreude auf viele weitere persönliche Flugerlebnisse und gibt Zuversicht und Neugier für das, was dieses Jahr noch bereithält...





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